Home  |  Sitemap  |  Impressum  |  Kontakt  |  English Version
Präventive personalisierte Medizin > Einige Regeln um schlanker zu werden > 

Man kann nur schlanker werden, wenn man genug isst, schläft und nachdenkt

Unser Konzept zum schlank werden basiert auf folgenden Grundsätzen und Regeln:

1. Grundsatz: Sie können nur schlanker werden, wenn Sie genug essen und genug schlafen! Ihr Körper spart sonst Energie. Nicht Sie entscheiden, was ihr Körper aufnimmt, sondern Ihr Darm!

2. Grundsatz: Sie können nur schlanker werden, wenn Sie genug essen - um Muskeln aufzubauen, die sie schlank machen!

Einige goldene Regeln

  • Gesunder Menschenverstand
  • Viel Bewegen, alles Selbermachen, Bewegungsart variieren um Gewöhnungseffekte zu vermeiden
  • Schrittzähler (25 Schritte = 1kcal)
  • Gewicht zum Gehen addieren, aber leichte Kleidung zur Thermogenese
  • Bewegung vor dem Frühstück, Generell Sport vor dem Essen um Hungergefühl zu reduzieren
  • Muskeltraining ist am besten am Abend, Ausdauertraining am Morgen
  • Nach dem Muskeltraining immer etwas Reichhaltiges und Proteinreiches essen
  • Viel Denken (z.B. eine Sprache lernen), denn auch das Gehirn verbrennt Kalorien
  • Genug Schlaf um das Kortisol zu kontrollieren
  • Frühstücken! und generell mehr in der ersten Tageshälfte essen
  • Essen Sie öfter ein ausgedehntes Mittagessen
  • Psychische Stabilität schaffen
  • Von unterschiedlichen Kulturen (früher und heute) lernen
  • keine Ernährungspläne, keine Diäten, kein Fasten, kein Hungern 
  • keine Überwachung, sondern Selbstkontrolle
  • "Wiederbelebung" von Esskultur, Essen mit Stil 
  • Gewicht und Volumen der Portionen begrenzen (wir zeigen wie)
  • traditionelle Hausmannskost
  • Kochen sie nach Rezepten aus alten Büchern! Fragen sie ihre Großmütter nach deren Lieblingsrezepten
  • sich Zeit nehmen für das Essen
  • täglich frische Zubereitung
  • Essen sie was die unmittelbare Region bietet und was zur Jahreszeit und dem Klima passt.
  • dem eigenen "Bauchgefühl" und Appetit folgen
  • individuelle Verträglichkeit der Speisen beachten
  • Immer genug Obst und Gemüse und ballaststoffreiche Nahrung verfügbar haben als Snack
  • Keine sog. Normwerte bzgl. des Gewichts akzeptieren
  • auf Qualität achten und ausschließlich hochwertige Lebensmittel essen
  • Öfter Wildfleisch anstelle Stallfleisch
  • keine Supplemente, Nahrungsergänzung, Vitamine etc.
  • Gesalzene Speisen kann man in größeren Mengen als Ungesalzenes essen, also weniger Salz aber mehr Gewürze benützen (diese stimulieren den Metabolismus)
  • Für Zuwanderer aus anderen Kulturkreisen: Passen sie ihre Nahrung den Umständen einigermaßen an. In UK braucht man nicht die gleiche Menge an Gewürzen wie in Bangladesh und umgekehrt.
  • Berücksichtigen sie ihren ethnischen Ursprung. Folgen Sie Ihrer Natur. Waren ihre Vorfahren in eher kälteren Klimazonen zuhause, oder kommen sie aus wärmeren Zonen? Hier sind ggf. Gene von Bedeutung, die sich ausdrücken in Präferenzen für und Intoleranzen gegen bestimmte Nahrungsmittel.  
  • Nur stilles Wasser trinken, Tee und Kaffee ungesüsst, ggf. gel. Wein, keine anderen Getränke mehr
  • Nie etwas Kalorienreiches, (z.B. Schokolade) oder etwas sehr Gutes zur Belohnung essen oder um den Hunger zu stillen
  • nur essen wenn man hungrig ist, nicht wenn man nur Appetit hat
  • versuchen sich an ein leichtes Hungergefühl zu gewöhnen 
  • Versuchen sie regelmäßig einige Male pro Woche über 12 Stunden (inkl. der Nacht!) ohne Nahrung zu bleiben. Dies scheint wesentlich zur Normalisierung von Insulin und Blutzuckerwerten sowie der Regeneration von Zellen zu sein.
  • Wenig Fernseh schauen (insbes. keine aufregenden Filme)
  • Nur an bestimmten Plätzen essen
  • Nur im Sitzen essen
  • zu regelmäßigen Zeiten essen
  • Mahlzeiten und Snacks vorausplanen
  • Naschereien in schwierig erreichbaren Plätzen aufbewahren
  • Kleine Teller und Schüsseln benützen
  • nicht hungrig Einkaufen
  • Nur nach Liste Einkaufen
  • Teller nach dem Essen wegräumen und sofort waschen
  • Langsamer essen
  • Nehmen sie sich Zeit für Essen und Verdauung und zelebrieren sie ihr Essen
  • Pausen beim Essen machen
  • Vor dem Essen entspannen
  • Nicht grundsätzlich alles Aufessen
  • Essen sie nur solange es ihnen schmeckt, hören sie auf wenn es ihnen nur noch darum geht den Teller "leerzukriegen".
  • Essen sie nicht aus Langeweile oder Frust
  • Portionen messen und nur soviel servieren wie geplant war
  • Nachspeise mit jemandem teilen 
  • Essen sie in Gesellschaft
  • Machen sie nichts anderes, wenn sie Essen
  • Ihr täglicher Durchschnittswert für Bewegung sollte 1.7 METs = metabolische Bewegungseinheiten betragen. Das entspricht dem Bewegungsmuster eines mittelmäßig aktiven Menschen. 
  • und nicht zu vergessen: ein gesunder Narzismus

Setzen Sie realistische Ziele. Änderungen des Lebensstils, die nicht lebenslang beibehalten werden können werden langfristig keinen Erfolg bringen. 

Korrelieren Gewicht, Gesundheit und langes Leben?

Wann ist ihr Gewicht schädlich für Ihre Gesundheit? Welche Form des Abnehmens ist die gesündeste?

Natürlich dann, wenn sie sich subjektiv in ihrer Lebensfreude und ihren Aktivitäten durch ihr Gewicht beeinträchtigt fühlen. Ebenso, wenn sie objektiv degenerative Schäden durch Abnutzung an den Gelenken aufweisen.

Andere negative Konsequenzen für ihre Gesundheit scheinen zumindest durch moderates Übergewicht nicht allzu gravierend zu sein. So ist zumindest die Lebenserwartung bei leicht übergewichtigen Menschen (nach üblichem BMI) eventuell gar nicht beeinträchtigt, nach einigen Studien sogar etwas höher, als die von Normal- und Untergewichtigen. Allerdings ist dabei anzumerken, daß Patienten mit schweren Krankheiten immer Gewicht abnehmen und dies den Durchschnitt der Lebenserwartung von Normal- und Untergewichtigen senkt. 

Die Spanier haben im Moment die längste Lebenserwartung aller Westeuropäer. Ihr Ernährung ist zwar "mediterran" mit Fisch und Unmengen Olivenöls, aber auch mit sehr viel Fleisch und tierischen Fetten. Vollkorn und Rohkost sind Fremdworte und die Spanier sind sicher nicht generell als mager und hager zu bezeichnen, sondern häufiger etwas mollig und untersetzt. Der Konsum von Kaffee, Alkohol und Nikotin pro Kopf liegt im europäischen Vergleich im oberen Bereich. 

Könnte für die lange Lebenserwartung vielleicht die ungebrochene Tradition der Siesta verantwortlich sein? Oder ist es das stundenlange tägliche Zelebrieren des Mittagessens mit Familie, Freunden oder Geschäftspartnern? Ist es das Verdauen ohne Zeitdruck oder generell, das ist es die Lebenseinstellung der Spanier? Leben und Leben lassen ohne Stress für sich und andere ist immer noch Realität für die Mehrheit der Spanier. 

Wie schlank sollen sie sein?

Was ist schön?

Welche Maße wollen Sie erreichen und was ist für Ihren Körper und Ihre eventuell stark gedehnte Haut ästhetisch vertretbar?

Jeder Mensch hat sein eigenes Idealgewicht, bei dem er sich am besten fühlt und am besten aussieht. Bei der Figur ist die Körperkomposition und Körperform wichtiger als die Gewichtsangabe. Diese werden im wesentlichen durch die Muskulatur bestimmt. Der Ersatz von Fettgewebe durch Muskeln macht schlanker, obwohl sogar dadurch das Gewicht zunehmen kann, da Muskelgewebe schwerer als Fett ist. Gleichzeitig verbrauchen Muskeln in Ruhe und bei Belastung mehr Energie als Fettgewebe, was zu zusätzlicher Einschmelzung von Fettpolstern führt, die Haut aber unter Spannung hält.

Das gezielte Abnehmen an bestimmten Stellen wird durch kosmetische Chirurgie (Fettabsaugen u.a.) versprochen, jedoch meist verschwiegen, daß andere Fettzellen danach oft noch mehr Fett speichern.

Sie müssen es ihrem Körper überlassen, wo er es für sinnvoll hält, Fett  abzubauen, wenn sie nur Gewicht abnehmen, aber sie können es durch Training beeinflußen, wo ihr Körper Fett in Muskel umbaut. Daher ist es sinnvoller eher die Körperformung durch Muskelaufbau zu bewirken, als durch reine Gewichtsreduktion.

Vitamine, Supplemente, Nahrungsergänzung: Machen diese schlank?

Vitamine   Herz-Kreislauf: Antioxidative Vitamine schützen nicht

Rückschlag für die Verfechter von Vitamingaben zur Prophylaxe kardiovaskulärer Ereignisse: Vitamin C, Vitamin E und Beta-Karotin können Herz und Kreislauf offenbar nicht schützen.

Dennoch: Die "richtige" Nahrungsergänzung kann beim Schlanker werden helfen

Praktisch jeder Mensch benötigt wegen seiner individuellen Anlagen oder Umstände irgendein Vitamin oder Spurenelement oberhalb der niedrig angesetzten Richtwerte um bei optimaler Gesundheit zu bleiben. Optimale Nahrungsergänzung und Supplementation bedeutet mehr, als einfach alle Vitamine, Antioxidantien und Mineralien im Überfluß zu nehmen. Mit Zuhilfenahme von Gentests und Laboranalysen bestimmen wir ihre individuellen metabolischen Erfordernisse und stellen ihnen ein personalisiertes Programm zur Supplementation zusammen. Es gilt dabei auch ev. gefährliche Überdosierungen zu erkennen und zu vermeiden.

Außerdem gibt es Patienten, bei denen eine Supplementation ggf. nötig ist, wie

  • Senioren
  • Schwangere
  • Veganer
  • Personen unter Diät
  • Krebspatienten
  • Patienten mit chronischen und konsumierenden Erkrankungen
  • Patienten mit gestörter Resorption im Darm
  • sozial Schwache mit einseitiger Ernährung und Alkohol
  • Schwerstarbeiter
  • Hochleistungssportler
  • Immigranten:
  • Frauen, die permanent verschleiert sind haben oft ein Defizit an Vitamin D, insbesondere wenn sie in Regionen mit wenig Sonne leben.