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Internationale Medizin: Unsere Großstädte werden zunehmend multikulturell
Daneben führt wachsender Gesundheitstourismus, besonders aus Asien nach Europa, aber auch umgekehrt, sowie zunehmende Mobilität in allen Bevölkerungsschichten und Altersgruppen zu Globalisierung auch in der Medizin.
Besonders sprachliche Probleme und Unkenntniss der Mentalität und kulturellen Unterschiede führen zu immer mehr Missverständissen zwischen Arzt und Patient.
Gerade Spezialisten sind nicht in der Lage, ihre komplexen medizinischen Sachverhalte verständlich für jeden zu übermitteln und ausländische Patienten kommen mit den Informationen nicht immer zurecht. Dies kann zu fatalen Fehlern führen, insbesondere wenn Patienten und behandelnder Arzt nicht permanent am gleichen Ort leben.
Wir bieten bei der Behandlung und Betreuung internationaler Patienten durch Spezialisten unsere Hilfe an und arbeiten in fünf Sprachen:
- Deutsch
- Englisch
- Arabisch
- Spanisch
- Persisch
Diese Hilfe besteht im Übersetzen und Erklären medizinischer Inhalte nicht nur in eine andere Sprache, sondern in eine andere Kultur, Vermitteln von Patienten an geeignete medizinische Einrichtung für weiterführende Behandlungen, Betreuung der Patienten auch über die Grenzen in deren Heimat falls erforderlich und Kommunikation mit behandelnden Ärzten hier und im Ausland.
Multikulturelle Patienten erfordern spezielle Kenntnisse
Deshalb brauchen wir zunehmend international erfahrene Ärzte. Internationale Medizin befasst sich mit Patienten unterschiedlicher Kulturen und ethnischer Zugehörigkeit und den Auswirkungen verschiedener Lebensweisen und Umwelt auf deren Gesundheit. Viele dieser Patienten sind Expatriats, Langzeitreisende, Pendler und Einwanderer.
Gerade chronische Krankheiten enstehen über lange Zeiträume aufgrund von Imbalancen von Bedürfnissen und Verhaltensweisen, die je nach Kultur, Genen, ethnischer Zugehörigkeit und Lebensstil sehr unterschiedlich sein können.
Nicht nur äusserliche Merkmale unterscheidet Menschen verschiedener Länder. Wir korrigieren heute zum Beispile bereits standardmässig Gewichtstabellen nach Herkunft (bei Asiaten minus 10 Prozent, Pazifikbewohnern plus 10 Prozent). Leider wird dagegen die ethnische Herkunft bei der medikamentösen Therapie noch gar nicht berücksichtigt. Die unterschiedliche Metabolisierungskapazität ist jedoch genetisch bedingt und daher bei multikulturellem Patientenklientel unbedingt zu berücksichtigen.
Ebenso sind nicht nur bestimmte Krankheiten völkerspezifisch häufiger, auch Symptome und deren Wahrnehmung und Verarbeitung können sehr große Unterschiede bis zu Gegensätzlichkeit zeigen.

