Behandlung | Wissenschaftliche Bewertung | Kommentar |
Pflanzliche und andere Wirkstoffe und Supplemente | - | Keine bewiesenen Langzeiteffekte |
Alternative Methoden: Akupressur, Hypnotherapie und andere | + | ohne Lifestyleänderung nutzlos |
Selbstüberwachte Diät (z.B. Atkins) | + | geeignet für schnellen Gewichtsabbau, keine Langzeiteffekte |
Kommerzielle Diäten | + | eventuell geeignet für einige, besonders für Frauen |
Fitness Programme | ++ | gute Langzeiterfolge, am besten für solche, die nur wenig Gewicht verlieren wollen |
Psychotherapie | ++ | nur bei Verhaltensstörungen |
Medikamente | + bis ++ | eventuell geeignet zu Beginn |
Sibutramine (Reductil) | + | 5 Prozent Zusatzeffekt besonders bei übermäßigem Hunger |
Orlistat (Xenical) | ++ | zwingt zu besserem Essen wegen Nebenwirkungen |
Phentermine (Duromine) | ++ | für schnelle Erfolge zur Motivation und für Plateaus |
Rimonabant (Acomplia) | + | erhöht den Metabolismus |
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Mahlzeiten-Ersatz | ++ | billig aber schwer durchzuhalten |
Chirurgie | + bis ++ | letzte Alternative wegen schweren Nebenwirkungen |
Lifestyle-Änderung | +++ | Basis für alle Strategien |
Nach Analyse aller bekannten Methoden, Gewicht abzunehmen, haben wir unsere eigene Strategie entwickelt, die aus den Fehlern der anderen gelernt hat.
Keine andere Strategie ist so umfassend und zugleich so individuell auf den Einzelnen anzupassen. Alleine unsere Methode, das Volumen und Gewicht der Portionen im Gegensatz zur traditionellen Kalorienzählung und komplizierten Bestimmung der Nahrungsinhalte zu berücksichtigen, ist in dieser Form eine Innovation und sehr vereinfachend. Während Kalorienzählung kompliziert ist und kaum durchzuhalten, erlaubt unser System eine Begrenzung des glykämischen Index, ohne rechnen zu müssen oder in Tabellen zu schauen. Es ist extrem einfach durchzuführen, ohne Kenntnisse was das jeweilige Lebensmitel enthält und berücksichtigt doch meist den glykämischen Index plus die glykämische Last bei allen Mahlzeiten.
Eine weitere Neuheit ist die Berücksichtigung der genetischen Metabolisierung von bestimmten Speisen und die Bestimmung, welche Speisen besser oder weniger zu dem Patienten passen seitens seiner Gene (siehe hierzu auch unter DNA-Diät).
Zu unserer Analyse gehört auch die minutengenaue Erfassung der Kalorienverbrennung des Patienten über längere Zeiträume, bis zu einer Woche 24/7.
Letztlich nutzen wir auch die Verbrennung von Energie durch das Gehirn, die bislang immer unterschätzt wurde.
Und schließlich ist die Wiedereinführung von traditioneller Esskultur für uns ein sehr wichtiger Faktor.
Zusammengefasst sind die Ansatzpunkte unserer Strategie
Diät:
Bewegung:
Mentale Kalorienverbrennung:
Supplementation:
Motivation und Belohnung:
Passives Verbrennen von Energie:
Lifestyle-Analyse:
Ethnomedizin, oder anders ausgedrückt "Gesunder Menschenverstand, so wie er über Jahrtausende bestand", ist ein guter Ansatz bei Gewichtsproblemen.
Die geographische und historische Verteilung von Übergewicht und Untergewicht früher und heute gibt uns viele hilfreiche Einblicke warum wir Probleme mit unserem Gewicht haben. Kaum jemand weiß, dass vor 100 Jahren Typ 2 Diabetes in traditionellen Kulturen praktisch nicht existierte und die Erkrankung reversibel ist und verschwindet in Gesellschaften, die sich wieder auf ihren traditionellen natürlichen Lebensstil besinnen. Trotz genetischer Anlage wird die Erkrankung sich offenbar nicht ohne entsprechendes Verhalten manifestieren.
Franzosen und besonders Französinnen beispielsweise sind relativ schlank und essen kleine aber energiereiche Portionen, verglichen mit den Amerikanern oder Australiern, die weniger fettreiche, aber deutlich größere Protionen essen und im Durchschnitt viel mehr als Franzosen wiegen. Wir haben einen neuen BMI (Body Mass Index) entwickelt, genannt BMI-K, der die ethnische Herkunft und den Körperbau berücksichtigt und unserer Meinung besser geeignet ist, Übergewicht und Untergewicht anzuzeigen.
Der allgemein verwendete Body Mass Index (BMI), ist eine Messgrösse, die innerhalb einer ethnisch homogenen Population, Vergleiche zulässt. In dem Moment, in dem jedoch Menschen aus der ganzen Welt verglichen werden sollen, mit unterschiedlichem Knochen- und Körperbau, sowie Längenwachstum, ist der herkömmliche BMI ziemlich ungeeignet. Ebenso ist ein Vergleich ungenau zwischen Personen der gleichen Rasse mit eher kräftigen Knochen, neben solchen mit zierlichem Körperbau, unabhängig von der Muskel und Fettmasse.
Wir haben deshalb einen korrigierten BMI entwickelt, der den Knochenbau und die ethnische Herkunft berücksichtigt.
Die Formel dafür ist wie folgt:
BMI (normal) = Gewicht (in kg) / Größe (in Meter) zum Quadrat
BMI-K (korrigiert) = BMI (normal) / Handgelenksumfang (in cm) x EF
(EF = ethnischer Faktor)
Tabelle für den ethnischen Faktor:
Ethnische Zugehörigkeit | EF |
Süd-Ost-Asiaten | 24 |
Südeuropäer, Nord-Ostafrikaner, Nord-Chinesen | 22 |
Mitteleuropäer, Japaner, Nordasiaten | 20 |
West-und Südafrikaner, Karibik, Nordeuropäer, US-Amerikaner, Südamerikaner | 18 |
Südsee-Insulaner, Südamerikanische Indios | 16 |
- Normale Werte für den BMI-K liegen zwischen 20-30
- Niedrige Werte für den BMI-K liegen kleiner als 20
- Hohe Werte für den BMI-K liegen größer als 30
Nicht nur die richtige Ernährung spielt eine besondere Rolle
Adipositas ist bei über 30 Erkrankungen direkt mitbeteiligt. Ein Problem von Adipositas ist, dass es selbst mehrere Teufelskreise in Gang setzt, die zu noch mehr Gewicht führen, wie Schmerzen, Inaktivität, Depression und andere.
Bei allen Versuchen abzunehmen, steht bisher grundsätzlich die Reduktion der Kalorienzufuhr im Mittelpunkt. Der Jojo-Effekt ist dabei vorprogrammiert. Nicht so bei unserem Konzept: Dabei können Sie in der Regel das Essen, was Sie wollen. Sie können sogar anfänglich Gewicht zunehmen und dabei trotzdem schlanker werden. Sie ersetzen mit unserem Programm Ihr Körperfett duch Muskelmasse. Eine Einschränkung Ihrer Kalorienaufnahme ist dabei gar nicht nötig. Zudem legen wir besonderes Augenmerk auf Ihr Bauchfett, auch Viszeralfett genannt. Dies abzuschmelzen ist besonders schwer und jede Gewichtszunahme nach einer Diät schlägt sich als erstes immer auf den Bauch. Dies macht wiederholte Diätversuche sogar gefährlich.
Fakten zum Thema Adipositas: